Turtmanntal Impressionen

Das Turtmanntal

Das Turtmanntal ist ein kleineres Seitental im Wallis zwischen den bekannteren
Val d’Anniviers im Westen und dem Mattertal im Osten. Es  liegt gegenüber der Südanfahrten zur Alpe Galm und
ins Lötschental. Besonders vor Erreichen des oberen Tales ist es stark bewaldet mit sehr wildem Charakter
und hat die höchste Waldgrenze in Europe bis teilweise über 2000 m Höhe. Ab und
zu verirrt sich sogar ein Wolf in dieses einsame und abgelegene Tal.
Das Tal ist nur im Sommer/Herbst bewohnt, dient hauptsächlich als Ferienregion und ist
im Winter nicht motorisiert zu erreichen. Die ehemaligen Almgebäude (Stafel)
sind inzwischen wie vielerorts im Wallis in Chalets umgebaut, so dass das Tal
einen sehr ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Vom hoch gelegenen
Turtmanngletscher entspringt die Turtmänna, die wild das Tal hinab bis ins
Rhonetal durchfließt. Am Talende liegt ein malerischer See, dessen Besuch
besonders im Herbst mit den zahlreichen goldgelb verfärbten Lärchen zu empfehlen
ist. Vor allem hier oben mit der Turtmannhütte auf über 2500 m Höhe ist das
Bersteiger- und Wanderparadies des Tales angesiedelt.
Der bestimmende 4000er dieses Walliser Tales ist das Weißhorn mit dem vorgelagerten Bishorn, welche man
während der Auffahrt aber nicht, sondern erst weit hinten im Tal zu Gesicht
bekommt. Für den Radler ist leider deutlich früher Schluss, zumindest der
Asphaltbelag endet auf ca. 1900 m Höhe bei einem der zahlreichen Stafel
(Senntum), und der eigentliche Anstieg ist bereits kurz nach der größten
Feriensiedlung Gruben geschafft